Sonntag, 7. Juli 2013

Blogtour - 11 Fragen



Im Zuge einer sogenannten Blog-Tour erhielt ich elf Fragen von der lieben Jana Walther gestellt! Gerne beantworte ich diese und bedanke mich herzlich!
Am Ende des Interviews findet ihr außerdem meine elf Fragen an die wunderbaren Autoren Sandra Busch, Inka Loreen Minden, Kat Marcuse, Sandra Gernt, Sandra Henke, Alexandra Amber, und Monika De Giorgi! Ich würde mich über zahlreiche Antworten freuen!


1. Ist Schreiben für dich Hobby, Beruf oder Berufung?
Es ist irgendwie alles zusammen! Sehr lange Zeit war es „nur“ ein Hobby, dem ich privat nachging. Es machte mir unheimlich viel Spaß, meine Ideen festzuhalten und zu sehen, was aus einem Geistesblitz irgendwann wird – Seite um Seite. Denn meine Storys sind wie Lebewesen: Erst klein und unter meiner „Kontrolle“, später nehmen sie ihren Lauf und tanzen mir auf der Nase herum wie Teens. Nachdem auch diese Phase überstanden ist, und jeder weiß, was er will, flutscht es meistens wieder.
Und dass dieses so wundervolle Hobby nun zu so viel mehr geworden ist, fühlt sich einfach grandios an. Da ich mit dem Schreiben noch lange nicht mein Leben finanzieren kann, stufe ich es an dieser Stelle mal unter Berufung ein! =)

2. Was ist für dich das Schwerste am Schreiben?
Abgesehen von der „Teen“-Phase, die ich eben erwähnte, ist für mich persönlich die Masse das Schwerste. Ich habe so viele Ideen und angefangene Geschichten, dass ich auch schon mal den Überblick verliere. Jede möchte als nächste fertig gestellt werden und drängt sich mir in den Kopf … Eigentlich ist das ja toll, denn Ideenmangel wäre sehr hinderlich für eine Autorin, aber für all dies reicht meine Kraft nicht. Ich habe ja eine schwere Form von Muskelschwund und das macht sich beim Schreiben leider sehr bemerkbar.

3. Wieviel schreibst du pro Woche/ Monat? Wie oft überprüfst du, wie lang es schon ist?
Weitaus weniger als mir lieb wäre! Wenige Seiten im Monat … Habe ja schon erklärt, warum. =)
Und wie oft schaue ich nach der Länge meines Skripts …? Nach jedem abgeschlossenen Kapitel. Ich habe für laufende Manuskripte meist zwei Dokumente: eine der Dateien ist die bis dahin komplette Story und das Kapitel, an dem ich aktuell schreibe, hat eine eigene Datei. Wenn es dann beendet ist, wird es ins erste Dokument kopiert.

4. Wie oft überarbeitest du deine Texte?
Hmm … Inklusive Lektorat etwa drei bis sechs mal. Fehler suchen, Ideen einfügen und ähnliche Dinge.

5. Liest deine Partnerin/dein Partner deine Geschichten und was hält sie/er davon?
Nein. Ich habe eine gute Freundin, die Probeleserin spielt! =) Sie bekommt die Texte Kapitel für Kapitel und hilft durch ihr Drängeln nach Fortsetzung mich bei Laune zu halten!

6. Inspiriert dich Musik in irgendeiner Weise beim Schreiben?
Ich glaube nicht. Jedenfalls nicht bewusst. Ich liebe Musik, aber Inspiration zum Schreiben finde ich bei ihr nicht. Mich wundert auch, wie jemand mit Musik im Hintergrund überhaupt schreiben, lesen oder sich anderweitig konzentrieren kann! Wenn ich Lieder höre, bin ich da voll und ganz drin. Ich lausche den Texten, dem Rhythmus, den Instrumenten … Da ist kein Platz für andere Vorgänge in mir.

7. Was war deine größte Enttäuschung als Autorin/Autor?
Etwas, das mich tatsächlich verfolgt, ist eine mittelmäßige Kundenbewertung. Sie bezog sich nicht auf den Text meines Buches, sondern auf Dinge, für die weder ich, noch meine Story etwas konnten. Dennoch musste mein Buch dafür „büßen“, was ich sehr unfair fand – zumal es ganz am Anfang meines Autorendaseins war. Vor allem damals traf mich jede Meinung ins Herz. Wahrscheinlich ist das albern, aber, ja, das ist die größte Enttäuschung, die mir einfällt.

8. Und was war dein schönstes Erlebnis damit?
Da gab es so viele wundervolle Erlebnisse, dass ich mich überhaupt nicht entscheiden kann!
Die erste Zusage meines Verlages (an meinem Geburtstag!); Päckchen mit den ersten Autorenexemplaren; Fanpost; dass ich auf der Straße erkannt worden bin; Autogrammwünsche; und und und!
Es ist jedes Mal so berauschend!

9. Veranstaltest du Lesungen und was sind deine Erfahrungen dabei? Oder warum machst du keine Lesungen?
Nein, leider nicht. Und wenn ich jetzt den Grund nenne, hmm … Es soll nicht klingen, als würde ich das Thema extra einflechten, um Mitleid zu erregen, haha …
Es ist aber so, dass ich aufgrund des Muskelschwunds sehr kleine, schwache Lungen habe. Eine Lesung würde ich nicht überstehen und tot umfallen ;)

10. Welches deiner Bücher möchtest du den LeserInnen besonders ans Herz legen?
Momentan bin ich total verliebt in meinen Gay Fantasy Roman „Blutige Küsse und schwarze Rosen“! Der Roman ist ab sofort erhältlich und ich bin jetzt schon ganz gespannt auf Lesermeinungen!

11. Welche Frage würdest du bei einem Interview gerne mal gestellt bekommen?
Mal überlegen …
Wie wäre es mit: „Darf ich dir eine Villa mit Aufzug und ein lebenslanges Schoko-Abo schenken?“
Meine Antwort: „Na guuut, weil du es bist!“ ;)



Folgende Fragen habe ich mir nun ausgedacht:

1. Beschäftigt dich eine Aufgabe / ein Gedanke derzeit besonders?
2. Was tust du, wenn du mitten in der Nacht – noch im Halbschlaf – einen Geistesblitz bezüglich einer Story hast? Kämpfst du dich aus dem Bett und machst Notizen oder schläfst du lieber weiter?
3. Machst du dir feste Vorgaben, wie viel du in einer bestimmten Zeit schreiben wirst?
4. Was bedeuten dir Kundenbewertungen?
5. Kannst du noch ungehindert Bücher lesen oder kommt der Autor in dir auf, wenn du Fehler, Unstimmigkeiten oder Textstellen findest, die du anders umgesetzt hättest?
6. Verrätst du an dieser Stelle ein wenig was über dein aktuelles Projekt?
7. Fällt es dir leicht, Titel für deine Bücher zu finden oder suchst du dir da Hilfe?
8. Hast du bei deinen Buchcovern Mitspracherecht?
9. Nascht du beim Schreiben?
10. Bevorzugst du als LeserIN eBooks oder Printausgaben? Warum?
11. Möchtest du zum Schluss noch etwas loswerden?

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